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Die Lust geht der vom Selbstzweck befreiten Fastenzeit voraus

Kar- und Ostertage mit Leidenschaft

Die Lust geht dem Fasten voraus.

Korrekt, werden u. a. nicht nur traditionellere Kreise in der Landschaft heutiger Theologie und spirituell eher spartanisch agierende Gruppierungen zustimmen. Denn genau sie, diese Lust (der Natur innewohnend) gilt es ja, dem überkommenen Verständnis der Fastenzeit gemäß zu bekämpfen.

Fastenziele

Ihr Ziel ist jedes Jahr neu das Alte: Die Veredelung der Seele und in Folge die des sittlichen Lebens. [1] Das kann auch anders lauten: Die Unterdrückung der leiblichen Begierde in all ihren Expansionen, die Züchtigung des Fleisches als der Kerkerzelle des Geistes oder die Entsorgung aller Ablenkung zur ballastfreien Hinwendung auf das Transzendente. Und, in Ergänzung: Das LThK von 2006 differenziert zum Stichwort „heutige Fastenpraxis“ das Fasten nochmals anders aus in seine medizinischen, sozialen und politischen sowie in spirituelle Aspekte. [2]

Darüber hinaus unterliegt die Intention der Fastenzeit oft auch zeitgeistigen Strömungen, Moden und Epochen, aber es gab und gibt auch immer wieder Autorinnen und Autoren, die den einen oder anderen Akzent neu oder anders die Fastenzeit betreffend hervor gehoben haben und es bis heute auch immer wieder tun.

So verstanden sind auch meine Ausführungen eine Akzentuierung:
Die Lust geht dem Fasten voraus! Nein, Sie können jetzt nicht einfach oben wieder anfangen den Artikel zu lesen. Denn, so mein Einwurf, die Lust ist in gewisser Weise nicht der. zu bekämpfende Feind in der Fastenzeit, sondern ihre zu hofierende Freundin.

Lust steht am Beginn der Fastenzeit

Was ist meine Motivation, oder allgemein gefragt, was leitet uns Menschen? Was lässt Sie, was lässt den Menschen grundlegend Veränderung wollen, warum bricht er aus den gebahnten Bahnen aus, warum mutet er seinem Körper und dessen Gewöhnung etwas Ungewohntes zu, wo nimmt die gewollte oder nur beeinflusste Veränderung ihren Anfang?

Leben ist nicht einfach nur ein unmotiviertes vor sich hin Stolpern, sondern den gesunden Menschen treibt etwas an sein Leben zu wollen: die Lebenslust. (Wenn die Lust Leben zu wollen z.B. durch Sinnverlust, Schicksal, oder Krankheit versiegt, dann kann das Lebenwollen in Gefahr sein.) Lust ist Antrieb, und sie geht allem (auch der intellektuellen Auseinandersetzung) voraus.

Wie ist Lust hier zu deuten? Wollen um des gewollten Wollens willen, das aus der Sinn- und Erlebensfülle geboren im Leib des Menschen aufsteht. Jedoch legitimiert sich Lust nicht einfach dadurch, dass es sie gibt ungeachtet ihres Endprodukts, dessen was bewirken oder hervorbringen kann. Lust ist der Grund überhaupt etwas erreichen zu wollen, und hier nicht der „Gegenstand“ selbst. (Der Mensch kann Lust erfahren wollen um der reinen Lust willen, ohne darüber hinaus gehende Ziele oder Erwartungen zu haben bzw. sie zu wollen.)

Erleben der Kar- und Ostertage

Leidenschaft ist (besonders in Abgrenzung zur Lust) ein Begriff, der eher in die Palette christlicher Grundbegriffe zu passen scheint. Ich meine jedoch, der Begriff Lust ist zwar selbstständig, aber der Leidenschaft sehr nahe. Allerdings gründet sie in „begrenzt erlebten Augenblicken“, während die Lust grundsätzlich und allgemein eine Seite des Lebenswillens ist.

Nach einem kleinen Sprung weitergedacht gehören so auch Lust und Leidenschaft zur Feier und zum Erleben der drei österlichen Tage vom Leiden, und Sterben, von der Grabesruhe und von der Auferstehung des Herrn, insofern diese Ereignisse mein Leben berühren können sollen oder existentieller formuliert: ich mich in der Lage weiß, sie mir „unter die Haut gehen lassen zu können“.

In der Feier des Abendmahles an Gründonnerstag gründet z.B. die Lust und Leidenschaft, Gemeinschaft gestalten zu wollen. In der Liturgie zum Karfreitag, in der die „Schläge zu hören sind, mit denen Christus ans Kreuz genagelt wurde“, gründet z.B. die Lust und Leidenschaft aufzustehen gegen Unterdrückung und Brutalität.

In der Feier der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus allerdings wird immer wieder neu der Ursprung und das Ziel aller Lust greifbar: Leben.

Passion mit Lust

Darf die Passions- und Osterzeit mit dem Begriff Lust so in Verbindung gebracht werden? Könnte man da nicht spirituell diplomatischer den Begriff Lust durch Engagement, Einsatz oder Bekenntnis ersetzen?

Nein, Lust ist eben mehr als nur akademisch intellektuelle Abwägung mit daraus resultierenden strategischen Handlungsfeldern. Lust schmeckt wesentlich auch nach Leib, Begeisterung, Kraftanstrengung, Einsatz, Schweiß und Haut (allen Sinnen) und ist nicht unvernünftig.

Lust, die Qualität des Lebens auch nach innen durch Wandel und Veränderung zu gestalten, ist aller Fastenzeit Anfang und Endspurt, soweit sie nicht nur Selbstzweck ist. Denn Fastenzeit ist Klärungszeit, die der Lust die Chance gibt anzustoßen, etwas zu bewegen und so zu verändern mit Mut zu allem was ich bin und habe. Fastenzeit und Kurskorrektur gehören zusammen – und da hat „die Lust zu wollen“ einen natürlichen Ort.

1    Herders Konversationslexikon, 3. Auflage, 1904, 441

2    Lexikon für Theologie und Kirche (LThK), 2006 Sonderausgabe, 1190 f.

Erschienen in: Pastoralblatt für die Diözesen Aachen, Berlin, Essen, Hildesheim, Köln, Osnabrück. J.P. Bachem Verlag GmbH. April 2007, S. 99-100.
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Gott, bin weg, auf dem Weg zu mir

Wer pilgert, der wagt sich über den vertrauten Boden, die innere und äußere Heimat hinaus auf „fernen Acker“. Wer pilgert, macht sich selbst zum Fremden auf unbekanntem Pfad.

Gemeinsam ein gezielter Weg. Fotos: Klaus Herzog

Der heilige Ignatius beginnt das zweite Kapitel „Der Beginn der Pilgerfahrt“ in seinen Aufzeichnungen „Der Bericht des Pilgers“ mit einer Situationsbeschreibung.

„Auf einem Maultier ritt er fort. Bis Oñate wollte ihn einer seiner Brüder begleiten. Unterwegs beredete er diesen, eine Nachtwache bei Unserer Lieben Frau von Aránzazu zu halten. In dieser Nacht betete er inständig, um neue Kraft für seinen Weg zu schöpfen. In Oñate ließ er dann seinen Bruder bei der Schwester zurück. (…) Es kam ihm in Erinnerung, dass man ihm am Hof des Herzogs noch einige Dukaten schuldig sei; und er hielt es für richtig, diese Schuld zu beheben.“

Zwei Hinweise sind beachtenswert. Der eine, er betete, um neue Kraft für seinen Weg zu schöpfen. Er betete nicht, Gott möge ihm die Kraft für den Weg geben. Das Gebet als solches gab ihm Kraft.

Nebeneinander viele Wege

Der andere, im Aufbruch ging ihm noch etwas nach, das er vorab noch bereinigen musste. Das sind zwei elementare Hinweise für den Pilger: Der Pilgerweg ist ein Weg des Gebetes und sollte von Dingen frei sein, die es noch zu erledigen gilt.

Der Weg des Pilgers dient nicht dazu, unerledigtes und ungeklärtes abzuarbeiten, alles Mögliche zu sortieren oder gar durch die körperliche Anstrengung den eigenen Körper neu zu entdecken. Dieser Weg dient erst einmal keinem definierten Ziel, sondern bedeutet „nur weg von hier“. Wenn am Beginn des Weges noch viele Gedanken kreisen um die verlassenen Orte, so muss er bald freigelaufen sein, damit der Pilger Freiheit spürt. Ein „frei sein von“ um „frei zu sein für“ ist die Wende für den, der in sich hineinhorchen, pilgern will. Die Kernbotschaft an „heiligem Ort“ geht dann über das pilgernde Subjekt hinaus: Pilgern ist ein starker Schritt auf dem Weg in und mit der pilgernden Kirche Jesu Christi.

PILGERGEBET
Dazwischen Gott
Etwas weg.
Aushalten,
ent – decken,
fremden Acker,
unruhige Gedanken,
gewagter Schritt,
Planungsunsicherheit,
etwas Wahn – sinn.
Weg
ist wagen, wägen,
bewegen, wiegen,
wahren.
Du bist der dazwischen,
Gott!

Schon diese ersten Andeutungen zum Charakter des Pilgerweges an sich lassen zweifeln, ob der Verbreitungsradius der Leserschaft der Kirchen-Zeitung genug Weg zulässt, um als „echter“ Pilger an den Pilgerorten des Bistums anzukommen bzw. bei sich selbst. Die Länge des Weges ist nicht das Maß des „Erfolges“, sondern die grundlegende Bereitschaft auf das eigene Leben geschaut in „Be – weg – ung“ abzuwägen. (Weg und wägen haben eine gemeinsame Wurzel.)

Dies bedeutet Lebensziele, die Biographie des Glaubens und die Beziehung zu Gott und den Menschen in den Blick zu nehmen, neu und anders. So ist auch der kurze Pilgerweg der Auftakt einer Pilgerschaft in Etappen, die immer wieder auch Gerührtheit ist durch das berührt werden von Gott. Alle sieben Jahre ist Heiligtumsfahrt und dazwischen sollte pilgern ein „Alltagsgeschäft“ als Ausnahme vom Alltag sein.

Erschienen in: Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, 29. April 2007, S. 13

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Seine andere Seite

Am See,
doch sie wussten nicht,
der Verlierer vom Kreuz,
doch sie wussten nicht,
war nicht satt,
doch sie wussten nicht,
er bat, doch sie wussten nicht.

Dann riet er ihnen gegen Gewohnheit.

Andere Seite,
doch sie wussten nicht,
probierten,
doch sie wussten nicht,
schöpften in Fülle,
doch sie wussten nicht,
gegen Hunger,
doch sie wussten nicht,
Armut im Augenblick,
doch sie wussten nicht,
Verlierer werden Mitte,
doch sie wissen nicht.

Wer weiß,
wenn wir auf den Seiten versucht sind,
wo ER nicht steht.

Erschienen in: Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, Bonifatiusbote (Fulda), Der Sonntag (Limburg), Glaube und Leben (Mainz), Kirchenbote (Osnabrück), Kirchenzeitung (Hildesheim), Neue Kirchenzeitung (Hamburg), Tag des Herrn (Dresden), Tag des Herrn (Erfurt), Tag des Herrn (Görlitz), Tag des Herrn (Magdeburg), April 2007
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Warum der andere Ort?

Der Abendmahlschrein aus Mönchengladbach, darin das "Tischtuch vom Letzten Abendmahl" als Mitte der dortigen Heiligtumsfahrt. Fotos: Klaus Herzog

24 Stunden lang, jeden Tag neu, alles hat seinen Ort. Leben ist oft nicht anders zu haben als in einem ununterbrochenen Ortswechsel. Trotzdem hegen wir darüber hinaus immer wieder ein großes Interesse an solchen Orten, die jenseits unserer „normalen“ Lebensorte liegen. Mit diesen Orten verbinden wir oft ein „das habe ich noch nicht“, ein „da geht es mir besser“ oder ein „wenn ich dort bin, dann bin ich weiter“.

Oft sind es Orte anderer Lebenswelten, Lichtjahre entfernt und manchmal nebenan, umwittert von so mancher Ahnung und nicht selten zauberhaft belegt. Ein solcher „anderer Ort“ fand Eingang in die große Literatur und wurde zur Weltbühne, auf der eine einfache Schlange unvergessenen Ruhm erwarb. Sie erinnern sich: „Nimm den Apfel von dem verbotenen Baum“, so die Versuchung, „und du wirst wie Gott sein, allmächtig!“, sprach die Schlange und verschwand, und der Mensch fiel darauf rein, eitel, wie er bis heute ist, und nahm den Apfel.

Baumhaus, ein anderer Lebensort.

An diesem „Anders-Ort“ trat der Mensch die Würde Gottes mit Füßen, und so brach ein Ortswechsel über ihn herein, an dessen Beginn seine Nacktheit stand. Des Menschen Machtrausch führte zum Sturz in auch heute noch unbekannte Abgründe; das Paradies, der eine Ort aufs Spiel gesetzt, ging verloren, die Weite des irdischen Himmelsgartens wandelte sich in einen engen Ort; nun Ort der verzweifelten Angst des Menschen um sich selbst.

Mit dieser Angst bleibt die Grundfrage des Menschen bis heute allmächtig: Wo ist mein Ort, wo werde ich sein? Damit aber begann auch die von der Sehnsucht getriebene Suche über unsere alltäglichen Orte hinaus, an anderem Ort, ob diffus oder definiert, „mehr“ ich und da sein zu können.

Das macht auch heute noch den „anderen“ Ort so begehrenswert, mag er vielleicht besser die eigene Nacktheit bedecken.

Der andere Ort kann manchmal aber auch ein Ort des Ausschauhaltens sein, um aus der Distanz unsere angestammten Orte orientierend, vergewissernd, reflektierend und klärend neu in den Blick zu nehmen. Aber auch schon der Weg zu einem Aussichtsort kann das Präludium eines potenziellen Ortswechsels sein.

PILGERGEBET
Du und ich da
Rüber schauen
ahnen anderen Ort
nicht mehr hier
noch nicht da
ob überhaupt?
Wie wäre es da zu sein
wägt Welt ab
und denke ich auch.
Gott
werde ich da sein mit dir
und mir
an anderem Ort
bei dir
und hier?

Wer über andere Orte nachdenkt, der denkt auch über Zufriedenheit nach, und wer in Gedanken schon aufgebrochen ist, hat auch schon begonnen sich nachzugehen.

Orte werden zu Orten der Wallfahrt, weil, ihnen entgegengeschaut, entfernt die Silhouette eines Sehnsuchtortes erkennbar ist. Wallfahrtsorte sind keine Orte, die ein Mehr oder Weniger an Leben zu bieten haben. Wallfahrtsorte sind zwischen allen anderen Orten Orte der Sehnsucht und der Vergewisserung. Zu ihnen pilgert man nicht, um dort zu bleiben, Urlaub zu machen, sondern um, von ihnen weg gehend, anders an die eigenen vertrauten Orte zurückzukehren, neu sie verortend mit der Konsequenz, auch einen Ortswechsel im Alltäglichen vorzunehmen.

Die Einladung zu den drei Heiligtumsfahrten in unserem Bistum sind im Kern eine minimale Provokation: „Komm und sieh“, mit der Intention: „Komm und schau von hier auf dich.“

Erschienen in: Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, 22. April 2007, S. 13

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Für Thomas – und wie sie alle heißen

Wäre ich einer der Zwei,
auf dem Weg nach Emmaus,
zu Tode enttäuscht,
alle Zweifel auf der eigenen Schulter,
lächerlich hämischen Blicken ausgesetzt,
auch in deinem Gesicht Unverständnis,
gemeinsam,
auf dem Weg ohne Boden unter den Füßen,
noch nicht wissend,
dass unsere Herzen brennen würden.

Wäre ich damals dabei,
einer von denen,
ein Emmausjünger,
hätte ich nur den einen Vorteil,
dabei gewesen zu sein,
ohne jedoch „mehr“ gesehen zu haben,
geschweige denn den Auferstandenen.

Selbst mit brennendem Herzen,
was hätte ich?
Glauben hätte ich müssen,
auch damals.

Wäre ich Zeitzeuge,
ich könnte „verraten“,
mir seiner sicher gewesen zu sein,
und so den Glauben.

Erschienen in: Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, Bonifatiusbote (Fulda), Der Sonntag (Limburg), Glaube und Leben (Mainz), Kirchenbote (Osnabrück), Kirchenzeitung (Hildesheim), Neue Kirchenzeitung (Hamburg), Tag des Herrn (Dresden), Tag des Herrn (Erfurt), Tag des Herrn (Görlitz), Tag des Herrn (Magdeburg), April 2007
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Aufzubrechen setzt auch ankommen voraus

Dom in Aachen, einladend geschmückter Ort der Heiligtumsfahrt. Fotos: Klaus Herzog

Wer über das Wallfahren nachdenkt, sollte sich nicht schon auf dem Weg wissen, denn die Vergewisserung der Orte, an denen das eigene Leben seine Bühne hat, geht allem Aufbruch voraus. Orte haben in herausragender Weise mit unserem Leben und mit deren Qualität zu tun.

An Orten spielt sich unser Leben ab. Der Mensch kann nicht nicht an einem Ort sein. Alles hat seinen Ort. Der Schlaf sein Bett, der Hunger die Küche, der Sport seinen Fußballplatz und so hat jeder Moment unseres Leben seinen eigenen Ort: Badezimmer, Büro, Kino, Konzertsaal, Kneipe, Tante-Emma-Laden und Großmarkt. Kindergarten, Schule, Ausbildungsplatz, Kirche, Disco, Kloster. Wohnhaus, Schrebergarten, Dachgarten und Gartenkolonie. Auto, Wohnwagen, Skaterrampe, Ferienhaus, Straßenecke, Bordell, Werkstatt, Plätze, Baumhaus, Bahnhof, Platte oder nur ein Stuhl vor dem Haus.

Haustür, Leben hat Orte.

Ort an Ort, von einem Ort zum anderen und zurück oder darüber hinaus bedeutet Leben, zumindest was seine Ortsansässigkeiten angeht. An ungezählten Orten passiert unser Leben, mal zufällig, dann gewollt, unumgänglich, mit schwerem Herzen, lustvoll, voller Angst, alltäglich, ausgesucht, geschenkt. Leben ist nur ortskundig zu haben.

Entsprechend bewerten wir diese Orte, als schön, schrecklich, normal, vertraut, romantisch, Anders-Orte, Orte die geheimnisvoll sind, bis hin zu unbeschreiblichen Orten. Der Ortsbezug kann aber auch sehr individuell, persönlich, eben nicht öffentlich sein. Das Baumhaus ist dem einen ein Ort der Freiheit, einem anderen wird da oben schlecht. Orte können eine Geschichte habe, die nur Sie kennen und es gibt Orte, die Sie kennen, intensiver als Ihnen das lieb ist.

Sie sind nun eingeladen: „kommt und ihr werdet sehen“. Komm bedeutet geh weg, wenn auch nur für Stunden. Welche Orte sind Ihre Orte die Sie, der Einladung folgend, „verlassen“ würden, diese Orte „an, in, auf“ denen Ihr Leben sich abspielt.

Besser wäre es, Sie würden noch ein paar Tage dranhängen, vielleicht sogar einige Wochen. Könnten Sie, wollten Sie so einfach sagen: „Ich bin dann mal weg.“ – Geht das? So gefragt, geht es darum, ob Sie an Orten hängen oder ob Sie von Orten abhängig sind.

PILGERGEBET
Ortsangabe vor Gott
Von Ort zu Ort
von mir zu mir
von so zu so
von da zu da.
Gott
Von Ort zu dir
von mir zu dir
von so zu dir
von da zu dir
Und wo bleiben wir,
Du und ich
Gott?

Sind Ihre Orte für Sie Orte der Entfaltung, der Kommunikation, Orte, an denen Sie Sie selbst sein können, sind es Fluchtburgen, Verstecke, Orte des Aufgebens, vielleicht auch irgendwie Orte, die zwischen alle dem liegen oder einfach nur noch Orte der langweiligen Gewohnheit, Grabstätten des Lebens mitten am Leben vorbei, Orte die Sie am liebsten dem Erdboden gleich machen wollten, oder die Sie, wenn Sie es könnten, verlassen würden?

Wallfahrt fängt mit solchen Überlegungen an. Es geht ja schließlich nicht darum, in den verdienten Urlaub zu fahren, um einfach mal abzuschalten von den alltäglichen Orten des Lebens, um dann erholt wieder diese vertrauten Orte unverändert vorfinden zu wollen. Wer wallfahrtet, der setzt den Ort aufs Spiel, von dem er losgegangen ist, in der „Gefahr“ ihn anders wieder zu erreichen und ihn, verändernd ortskundig, neu zu verorten.

Wer sich auf den Weg macht, um alles unverändert so vorfinden zu wollen, wie er es verlassen hat, der kann sich den Weg sparen oder besser eine Kur machen, um die alten unveränderlichen Orte besser und robuster auch zukünftig ertragen zu können. Aufbruch setzt das Ankommen voraus.

Erschienen in: Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, 15. April 2007, S. 14

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Zwölf Todesanzeigen – nur ein Danke

Mit 103 Jahren verstorben.
Sie schrieben: Er hat zwei Jahrhunderte erlebt und ist entschlafen.

Mit 87 Jahren verstorben.
Sie schrieben: Nach einem reifen Leben verblichen.

Mit 79 Jahren verstorben.
Sie schrieben: Zu früh und unerwartet.

Mit 62 Jahren verstorben.
Sie schrieben: Aus voller Schaffenskraft herausgerissen.

Mit 50 Jahren verstorben.
Sie schrieben: Gott hat es so gewollt.

Mit 41 Jahren verstorben.
Sie schrieben: Er ist von uns gegangen.

Mit 30 Jahren verstorben.
Sie schrieben: Das Schicksal hat ihn uns nicht gegönnt.

Mit 21 Jahren verstorben.
Sie schrieben: Zu jung hat es ihn weggerafft.

Mit 15 Jahren verstorben.
Sie schrieben: Er hatte doch sein ganzes Leben noch vor sich.

Mit 9 Jahren verstorben.
Sie schrieben: Nach Augenblicken wurde er uns genommen.

Mit 4 Jahren verstorben.
Sie schrieben: Nach dem unermesslichen Ratschluss Gottes.

Mit 2 Monaten verstorben.
Sie schrieben: Danke für das Geschenk dieses Lebens,
es tut weh, Gott.

Erschienen in: Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, Bonifatiusbote (Fulda), Der Sonntag (Limburg), Glaube und Leben (Mainz), Kirchenbote (Osnabrück), Kirchenzeitung (Hildesheim), Neue Kirchenzeitung (Hamburg), Tag des Herrn (Dresden), Tag des Herrn (Erfurt), Tag des Herrn (Görlitz), Tag des Herrn (Magdeburg), April 2007
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Der Esel im Bild. Wenn Proportionen wanken.

Bild:
Jesus,
zirka 1,75 m groß.
Esel,
Rückenhöhe zirka 1,20 m.
Imposantes Stadttor.
Kleider auf dem Boden.
Machtkulisse.
Masse jubelt.
Palmenzweige.
Erwartungshoch.
Einzug und Start.

Bildmitte:
Jesus auf Esel.

Ansicht:
Etikette nicht eingehalten.
Protokollarisch unkorrekt.
Ästhetisch unausgewogen.
Statussymbole verkehrend.
Machtkulisse wird zur Kulisse
und regt zum Schmunzeln an.

Aussicht:
Proportionen ins Wanken gebracht
veränderten die Welt,
auf dem Rücken eines „Esels“,
ist das nicht lustig.

Erschienen in: Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, Bonifatiusbote (Fulda), Der Sonntag (Limburg), Glaube und Leben (Mainz), Kirchenbote (Osnabrück), Kirchenzeitung (Hildesheim), Neue Kirchenzeitung (Hamburg), Tag des Herrn (Dresden), Tag des Herrn (Erfurt), Tag des Herrn (Görlitz), Tag des Herrn (Magdeburg), April 2007
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Von nicht geworfenen Steinen

Präambel:
Das sind die Geschichten von nicht geworfenen Steinen, die nicht eine Geschichte sind, sondern die mit jedem nicht geworfenen Stein zu einer Geschichte werden.
Am Beginn dieser Erfolgsgeschichte steht ein historisch nicht geworfener Stein.

Steine folgten:
nicht geworfen, historische Wandlung
nicht geworfen, vorgeworfenes Versagen
nicht geworfen, Untergang einer Unrechtsordnung
nicht geworfen, Image des Steines an sich
nicht geworfen, Kriterium der Achtundsechziger
nicht geworfen, Verunsicherung eines Rechtsempfindens
nicht geworfen, lässt dunkel träumen
nicht geworfen, kriegsrelevant
nicht geworfen, hat er nicht verletzt

Schluss:
Nicht geworfen ruhen diese Steine da, wo Menschen schlafen.
Sie lassen Rückschlüsse auch auf uns zu. Ein nicht geworfener Stein gab dem Provisorium Krippe zu Betlehem Standfestigkeit, erzählt man.
Sicher ist ein Stein – wer hätte den schon werfen können – weggerollt worden.
Er ist Grund, alle Steine endgültig ruhen zu lassen.

Erschienen in: Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, Bonifatiusbote (Fulda), Der Sonntag (Limburg), Glaube und Leben (Mainz), Kirchenbote (Osnabrück), Kirchenzeitung (Hildesheim), Neue Kirchenzeitung (Hamburg), Tag des Herrn (Dresden), Tag des Herrn (Erfurt), Tag des Herrn (Görlitz), Tag des Herrn (Magdeburg), April 2007
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Kleine Schritte zur Versöhnung

Pax Christi schickt Friedenskräfte nach Bosnien-Herzegowina

Christoph Stender, Geistlicher Beirat von Pax Christi im Bistum Aachen und eng verbunden mit Friedensprojekten im ehemaligen Kriegsgebiet von Bosnien und Herzegowina, geht im folgenden Beitrag ganz persönlich der Frage nach, wie es dort nach 1995 weiterging.

Wie eine Geschichte weiter gegangen ist, will man irgendwie immer wissen. Kinder finden es gemein, mitten in der Geschichte nicht weiterzulesen. Und Erwachsene fragen nicht selten: „Wie ist das damals eigentlich weitergegangen?“ Für Bosnien und Herzegowina wird diese Frage eher selten gestellt. Da gibt es kein Medieninteresse mehr selbst Friedensaktivisten verlieren diesen „ehemaligen“ Kriegsschauplatz aus den Augen, weil es weltweit zu viele andere aktive Kriegsschauplätze gibt. Bosnien und Herzegowina – eine scheinbar unendliche Geschichte der Verletzung, des Nicht-verstehen-könnens und der nicht öffentlichen Schuldzuweisung.

der Arbeitssuche, der Identitätsfindung und deren Ausgestaltung. Es ist eine Geschichte des Vergessen-wollens, gleichwohl auch eine Geschichte des Erzählens.

Andreas Günther, Gerold König, Christoph Stender, Kardinal Vinko Pulji? und Annett Werner in Sarajevo im Bischofshaus (v.l.)

Es ist die Geschichte derer, die hineingeboren wurden, eine Geschichte der Religionen, der Macht, des Überlebens. Es ist die Geschichte nach dem Krieg, in der alle hoffen: nach dem Krieg ist nicht vor dem Krieg – egal mit welchen Waffen, und so ist diese Geschichte auch immer eine politische.

Und so sieht diese Geschichte ein Außenstehender, einer der den Krieg nur aus der Entfernung wahrgenommen hat, der an den Folgen nicht gelitten hat, der dort nicht lebt, eben ein Fremder, der nur mal da war – vor wenigen Wochen. Vor, knapp drei Monaten, im Januar, klapprige Landung mit einer zweimotorigen Maschine in Sarajevo, der Direktor des dortigen Caritasverbandes, Don Pero Birki?, holt uns vom Flughafen ab. Fahrt durch die Nacht zu unserem Quartier im Priesterseminar. Dunkelheit mit künstlichen Lichtern gepaart, lässt eine Stadt friedlich erscheinen.

Dann, bei Tageslicht ist auch alles recht freundlich. Nur noch wenige Wunden des Krieges sind im Gesicht dieser Stadt zu finden, äußerlich fast alles ausgeheilt, äußerlich.

Nur wenige Schritte, und wir betreten das Haus, in dem der Bischof des Bistums Sarajevo Kardinal Vinko Pulji? sowie einige Domherren und kirchliche Mitarbeiter wohnen und arbeiten.

Mein Eindruck: Hier ist Begegnung alltäglich und somit Tagesordnung. Der Kardinal erwartet uns. Uns, das sind aus Deutschland Gerold König und ich aus dem Vorstand von Pax Christi Aachen, sowie Annett Werner und Andreas Günther, unsere Friedensfachkräfte.

Kardinal Vinko Pulji? ist gastfreundlich, keine künstliche Etikette, ein herzliches Lächeln, kleine Geschenke: „Darf ich Ihnen etwas anbieten?“, so die verbindliche Geste des Kardinals, und dann geht es ohne Umstände zur Sache.

Nach 90 Minuten Gespräch, in dem der Kardinal auch über die Kontakte zwischen den Orthodoxen, Katholiken, Muslimen und Juden im interreligiösen Rat in Sarajevo informiert, drängt die Zeit, auch wir müssen weiter, denn unser Ziel ist auch und besonders die Stadt Derventa, etwa 100 km entfernt von Sarajevo.

In Derventa leben heute rund 100 Muslime, 300 Kroaten und 4000 Serben.

Bosnien und Herzegowina im Süden von Kroatien. Die Reise führte zunächst nach Sarajevo und von da nach Derventa. Quelle: Globus

Vor dem Krieg war die Bevölkerung um ein Dreifaches größer Tod, Vertreibung und Flucht dünnten die Bewohner dieser Stadt während des Krieges aus. Soweit Menschen überhaupt wieder in ihre Stadt zurückkehren können, bedarf es der Aufarbeitung der Geschichte und weiterer Versuche, die Lebensqualität auch dieser Stadt zu steigern. Zu dieser Geschichte sollen die Aachener Friedensfachkräfte einen kleinen aber nachhaltigen Beitrag leisten.

Kraft und Motivation aus der Geschichte

In Derventa angekommen, geht es kurz ins Hotel; wieder ein unbekanntes Bett, halt zu oft auf Achse, die Stimmung eher verhalten. Doch das sind nur Momente, denn die Spannung, was wird uns Her begegnen, welche Eindrücke werden sich in unsere Erinnerung einbrennen und welche Geschichten werden wir hören, diese Spannung ist Kraft und Motivation.

Unsere Friedensfachkräfte Annett und Andreas empfinden die Ankunft in Derventa aber noch intensiver, ist für die beiden doch mit dieser Stadt ein dreijähriges Bleiben verbunden; sehr bald werden sie also für drei Jahre hier wohnen, leben und arbeiten im Auftrag von Pax Christi Aachen.

Zwei Blicke auf den schon neuen Kirchturm von Derventa: Christoph Stender und Pfarrer Filip Masi?

Der Grund, warum wir gemeinsam nach Derventa gereist sind, ist zum einen, dafür zu werben, dass das Engagement unserer Friedensfachkräfte vor Ort Unterstützung findet; zum anderen sollen aber auch die erforderlichen logistischen Vorbereitungen getroffen werden.

So begegnen wir in Derventa und Umgebung Vertretern von katholischen, muslimischen und serbisch-orthodoxen Gemeinschaften; neben bei gilt es dann auch, Verträge beispielsweise für Wohnungen und Arbeitsräume vorzubereiten. Der Grund, warum Annett und Andreas bleiben werden, hat mit Erinnern, Aufarbeitung und Lebensqualität zu tun. Mit diesen Friedensfachkräften will Pax Christi Aachen einen kleinen Beitrag zur Versöhnung in Bosnien leisten.

Konkret bedeutet das, in Zusammenarbeit beizutragen zum interreligiösen Dialog und zum Umgang mit der gemeinsamen, von unterschiedlichen Religionen geprägten Geschichte der Menschen vor Ort – während und nach dem Krieg, zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen sowie zur konstruktiven Konfliktbearbeitung.

Keine Belehrung und kein Kolonialgehabe

Dieser „Beitrag“ zu einer Befriedung in Europa hat nichts mit Belehrung, Schuldzuweisung oder Kolonialgehabe zu tun. Nein, hier leisten zwei Menschen von außerhalb zusammen mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt in aller Zurückhaltung, Identifizierbarkeit und Menschenfreundlichkeit reinen Friedensdienst für die Zukunft, entsprechend dem Auftrag von Pax Christi. Ihre Zielgruppe sind hier vorwiegend Jugendliche, junge Erwachsene und deren Geschichten.

In Derventa wurde die katholische Kirche im Krieg zerstört. Dies trifft auch auf Moscheen und orthodoxe Kirchen hier und im ganzen Land zu. Pfarrer Filip Masi? hat uns zum Sonntagsgottesdienst mit seiner Gemeinde eingeladen.

In der Predigt unterstreicht zweisprachig der Caritasdirektor Don Pero Birki? die Wichtigkeit der Intention von Pax Christi, dass der Friede in Europa eine gemeinsame Sache ist und nicht nur eine lokale. Kriege, die in Europa geführt wurden und werden, hinterlassen Spuren in der ganzen Welt, so wie weltweit jeder Krieg Spuren hinterlässt, auch wenn sie die Allgemeinheit nicht mehr wahrnimmt. Denn wenn ein Teil der Welt verletzt wird, wird Welt, wird die Menschheit als Ganzes verletzt.

Der Gottesdienst ist sehr authentisch, kräftiges Singen, Gebet mit Emotion, „Wir-Gefühl“, gepaart mit einer Portion Freude und vier engagierten jungen Messdienern.

Mut machen für die Zukunft

Zum Friedensgruß geht ein Mann quer durch den „Kellerraum“ Kirche auf unsere Friedensarbeiter Annett und Andreas zu. Er will mit seinem Friedensgruß Mut machen:

„Der Friede sei mit euch, gut dass ihr unsere Geschichte und unsere Zukunft nicht vergesst, willkommen.“

Nach dem Gottesdienst begeben wir uns aus der Kellerkirche hinaus die Treppen hinauf dorthin, wo noch in diesem Jahr Baubeginn für den neuen Kirchenraum sein wird. Auf dem Boden der im Krieg zerstörten Kirche steht heute schon der neue Kirchturm, den man mühelos auch noch einige Meter wachsen lassen könnte. Er ist Platzhalter dafür, dass es hier wieder einen sichtbaren Ort katholischer Frömmigkeit und Liturgie geben wird.

An diesem Ort wird man aber nicht nur den Blick katholisch nach oben ächten können, sondern auch nach rechts und links, dahin wo die anderen Religionsgemeinschaften ihre Feierorte wieder errichten.

Ortswechsel, wieder in Aachen. Für Annett und Andreas nur vorläufig. In der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) sollen sie noch feierlich verabschiedet werden.

Mit dem Segen aus Aachen auf den Weg geschickt

Bei der Aussendungsfeier: Karen Siebert, Leiterin der Bistumsstelle Pax Christi, Annett Werner, Andreas Günther (v.l.)

Mitglieder aus den, unterschiedlichen Pax-Christi-Gruppen im Bistum, aber auch Freundinnen und Freunde der beiden Friedensfachkräfte finden sich ein, um Lebwohl zu sagen. Mit einem Wortgottesdienst beginnt die Aussendungsfeier. „Lass uns in deinem Namen, Herrn die nötigen Schritte tun…“: Mit dieser Liedzeile beginnt die Liturgie. Das Evangelium von der Aussendung der zweiundsiebzig Jünger greift die Intention von Pax Christi auf, sich um des Friedens willen einzumischen. Dann wird es persönlich, Handauflegung, Aussendung.

Und wie geht die Geschichte in Bosnien sowie den angrenzenden Ländern weiter? Eines ist klar Auch die Friedensbewegung Pax Christi aus Aachen wird sich beteiligen an dieser Geschichte.

Erschienen in: Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, 1. April 2007, S. 12-14
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